Diagnostik
Vor jeder Behandlung steht bei uns eine gründliche Befunderhebung – denn eine sichere Diagnose ist die Grundlage jeder sinnvollen Therapie.DVT 3D Diagnostik
Modernste, hochauflösende dreidimensionale Röntgentechnik für eine präzise Planung.
Mehr erfahrenLabordiagnostik
Speichel- und Bluttest zur Bestimmung von Allergie- und Verträglichkeitsrisiken.
Mehr erfahrenWarum eine sorgfältige Diagnostik am Anfang steht
Beschwerden im Mund lassen sich nicht immer auf den ersten Blick zuordnen. Ein Zahn kann äußerlich unauffällig wirken und dennoch Ursache einer chronischen Belastung sein. Wir nehmen uns deshalb Zeit für eine gründliche Befunderhebung, bevor wir eine Behandlung vorschlagen – und beziehen dabei Ihre allgemeine Gesundheitsgeschichte mit ein.
Zahnherd-Diagnose: stille Störfelder erkennen
Als Zahnherd wird ein chronischer Entzündungsprozess im Kieferbereich bezeichnet, der häufig ohne Schmerzen verläuft. Typische Ausgangspunkte sind wurzelbehandelte Zähne, verlagerte Weisheitszähne oder nicht vollständig ausgeheilte Extraktionswunden. Ob ein solcher Befund vorliegt und welche Bedeutung er in Ihrem Fall hat, lässt sich nur individuell beurteilen.
Für die Herddiagnostik kombinieren wir mehrere Verfahren: die dreidimensionale Bildgebung, laborchemische Befunde und Ihre Krankengeschichte. Erst das Gesamtbild erlaubt eine belastbare Einschätzung. Mehr zu betroffenen Zähnen lesen Sie unter wurzelbehandelte Zähne und Kieferknochenentzündung (NICO).
Unsere diagnostischen Verfahren
DVT-3D-Bildgebung
Die digitale Volumentomographie liefert ein dreidimensionales Bild von Kiefer und Zähnen. Strukturen, die auf einer klassischen zweidimensionalen Aufnahme überlagert sind, werden dadurch beurteilbar. Details finden Sie auf der Seite zur DVT-3D-Diagnostik.
Labordiagnostik
Speichel- und Bluttests können Hinweise auf Entzündungsaktivität sowie auf individuelle Verträglichkeits- und Allergierisiken gegenüber Dentalmaterialien geben. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Zahnersatz geplant ist. Mehr dazu unter Labordiagnostik.
Klinische Untersuchung und Anamnese
Am Anfang steht das Gespräch: Vorerkrankungen, Medikation, frühere zahnärztliche Eingriffe und Ihre eigenen Beobachtungen. Diese Angaben sind für die Einordnung der Messwerte oft entscheidend.
Was wir aus den Befunden ableiten
Die Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen in verständlicher Form. Daraus entwickeln wir gemeinsam einen Behandlungsvorschlag – oder die begründete Empfehlung, zunächst abzuwarten und zu beobachten. Nicht jeder Befund erfordert einen sofortigen Eingriff.
Wünschen Sie eine ausführliche Einordnung im Sinne der biologischen Zahnheilkunde? Dafür bieten wir unsere biologische Sprechstunde an. Termine vereinbaren Sie über unsere Kontaktseite.
Was ein Zahnherd ist
Als Zahnherd wird ein chronisch entzündeter Bereich im Zahn oder im umgebenden Kieferknochen bezeichnet, der über längere Zeit bestehen kann, ohne Schmerzen zu verursachen. Weil das Beschwerdebild fehlt, fällt ein solcher Bereich häufig erst auf, wenn gezielt danach gesucht wird. Typische Ausgangspunkte sind wurzelkanalbehandelte Zähne, verbliebene Wurzelreste, verlagerte Weisheitszähne und alte, nicht vollständig ausgeheilte Extraktionsbereiche.
Wie wir bei der Zahnherd-Diagnose vorgehen
Anamnese und klinische Untersuchung
Am Anfang steht das Gespräch: Welche Beschwerden bestehen, seit wann, welche zahnärztlichen Eingriffe gab es, welche Vorerkrankungen liegen vor. Danach folgt die Untersuchung von Zähnen, Zahnfleisch und Schleimhaut.
Bildgebung
Zweidimensionale Röntgenbilder zeigen Überlagerungen und lassen kleinere Aufhellungen im Knochen oft nicht erkennen. Deshalb setzen wir bei entsprechender Fragestellung die dreidimensionale DVT-Aufnahme ein, mit der sich der Knochen in allen Ebenen beurteilen lässt – etwa bei Verdacht auf eine Kieferknochenentzündung (NICO).
Labordiagnostik
Ergänzend können Speichel- und Bluttests eingesetzt werden, um Entzündungsparameter zu bestimmen oder die Verträglichkeit von Werkstoffen zu prüfen. Was dabei untersucht wird, beschreiben wir auf der Seite Labordiagnostik.
Zusammenschau
Ein einzelner Befund ergibt noch kein Bild. Erst die Zusammenschau aus Anamnese, klinischem Befund, Bildgebung und – wo sinnvoll – Laborwerten erlaubt eine Einschätzung. Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen und, wenn Sie das wünschen, auch mit Ihren mitbehandelnden Ärztinnen und Ärzten.
Wichtig zur Einordnung
Über die Frage, welche Rolle Zahnherde bei allgemeinen Beschwerden spielen, wird in der Fachwelt unterschiedlich diskutiert. Wir stellen deshalb keine Heilungsversprechen auf und leiten aus einem Befund keine Aussage über andere Erkrankungen ab. Was wir tun: sorgfältig untersuchen, Befunde nachvollziehbar darstellen und gemeinsam mit Ihnen entscheiden, ob und welche Behandlung sinnvoll ist. Den größeren Zusammenhang beschreiben wir unter biologische Zahnheilkunde.
Häufige Fragen zur Diagnostik
Wie lange dauert eine Abklärung?
Klinische Untersuchung und Bildgebung finden in der Regel in einem Termin statt. Liegen Laborbefunde an, kommt die Bearbeitungszeit des Labors hinzu.
Muss immer eine 3D-Aufnahme gemacht werden?
Nein. Sie wird nur angefertigt, wenn die Fragestellung sie rechtfertigt und ein zweidimensionales Bild nicht ausreicht.
Kann ich Vorbefunde mitbringen?
Sehr gern. Aktuelle Röntgenbilder, Arztbriefe und Laborwerte ersparen unter Umständen doppelte Untersuchungen.
Wie geht es nach der Diagnostik weiter?
Sie erhalten die Befunde erklärt und einen Vorschlag für das weitere Vorgehen. Welche Behandlungen dafür infrage kommen, zeigt unser Leistungsspektrum. Für eine ausführliche Erstberatung bieten wir die Spezial-Sprechstunde an.