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Zahn-Klinik am Park

Biologische Zahnmedizin · Keramikimplantate · Knochenaugmentation

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Dr. med. dent. Manuel Bras da Silva
Praxis Lünen  0231-8808063
Praxis Dortmund  0231-149110

Metallfreie Implantate bei Autoimmunerkrankungen & Diabetes

Viele Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen, Diabetes oder Rheuma vertragen klassische Titanimplantate schlecht. In unserer Praxis Dr. Bras da Silva setzen wir auf metallfreie Keramikimplantate (Zirkonoxid) – biokompatibel, gewebefreundlich und ohne metallische Restspannungen.

Warum metallfreie Implantate bei chronischen Erkrankungen?

Bei Autoimmunerkrankungen und Rheuma kann das Immunsystem empfindlich auf Metalle reagieren. Keramikimplantate sind metallfrei und besonders gut verträglich. Bei Diabetes achten wir zusätzlich auf eine schonende, entzündungsarme Einheilung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Metallfreie Keramikimplantate (Implantat ohne Metall), hohe Biokompatibilität, ganzheitliche Planung mit DVT-3D-Diagnostik und individuelle Beratung für Autoimmun-, Diabetes- und Rheuma-Patienten.

Implantate bei Autoimmunerkrankungen

Bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Lupus oder Multipler Sklerose reagiert das Immunsystem in vielen Fällen empfindlicher auf körperfremde Materialien. Ob ein Implantat infrage kommt und welches Material sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Befund und vom Verlauf der Grunderkrankung ab. Wir planen deshalb gemeinsam mit Ihnen – und auf Wunsch in Abstimmung mit Ihren behandelnden Fachärztinnen und Fachärzten.

Metallfreie Keramikimplantate aus Zirkonoxid enthalten keine metallischen Bestandteile. Sie sind damit eine Option für Patientinnen und Patienten, die Metalle im Mund bewusst vermeiden möchten. Ergänzend kann eine Labordiagnostik Hinweise auf individuelle Unverträglichkeiten geben.

Implantate bei Diabetes

Ein gut eingestellter Blutzucker ist bei einer Implantation ein wichtiger Faktor, denn er beeinflusst die Wundheilung. Bei Diabetes legen wir deshalb besonderen Wert auf ein schonendes, entzündungsarmes Vorgehen, eine sorgfältige Vorbereitung des Implantatlagers und engmaschige Kontrolltermine in der Einheilphase.

Vor dem Eingriff besprechen wir mit Ihnen den aktuellen HbA1c-Wert und stimmen den Behandlungszeitpunkt darauf ab. Je nach Befund kann es sinnvoll sein, zunächst eine bestehende Parodontitis zu behandeln, bevor implantiert wird.

Implantate bei Rheuma

Rheumatische Erkrankungen gehen häufig mit einer dauerhaften Medikation einher, die die Knochenheilung beeinflussen kann. Bringen Sie zum Beratungstermin deshalb bitte eine aktuelle Medikamentenliste mit – insbesondere Angaben zu Kortison, Immunsuppressiva oder Bisphosphonaten. Auf dieser Grundlage lässt sich einschätzen, ob und in welcher Form eine Implantation in Ihrem Fall möglich ist.

Reicht das vorhandene Knochenangebot nicht aus, kann ein biologischer Knochenaufbau vorgeschaltet werden.

Der Ablauf in unserer Praxis

1. Ausführliches Erstgespräch

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Krankengeschichte, Ihre Medikation und Ihre Erwartungen. Auch bisherige Erfahrungen mit Zahnersatz oder Unverträglichkeiten gehören in dieses Gespräch. Termine hierfür bieten wir in unserer biologischen Sprechstunde an.

2. Dreidimensionale Diagnostik

Mit der DVT-3D-Diagnostik beurteilen wir Knochenangebot und Lage wichtiger Strukturen, bevor wir planen. Das erlaubt eine präzise Positionierung und hilft, den Eingriff so gewebeschonend wie möglich zu gestalten.

3. Individuelle Planung

Auf Basis der Befunde besprechen wir mit Ihnen die Möglichkeiten – einschließlich der Frage, ob eine Implantation zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Lösung ist oder ob Alternativen sinnvoller sind. Sie erhalten einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.

4. Eingriff und Einheilung

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant. Die Einheilzeit richtet sich nach dem Befund und Ihrer Grunderkrankung; wir begleiten sie mit regelmäßigen Kontrollen. Unterstützend kann je nach Situation die A-PRF-Therapie mit körpereigenen Plasma-Membranen oder eine Ozon-Therapie zum Einsatz kommen.

Häufige Fragen

Sind Keramikimplantate bei einer Autoimmunerkrankung immer möglich?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind der aktuelle Krankheitsverlauf, die Medikation und das Knochenangebot. Genau das klären wir im Erstgespräch und in der Diagnostik.

Worin unterscheiden sich Keramik- und Titanimplantate?

Titan ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Material. Keramikimplantate aus Zirkonoxid sind metallfrei und zahnfarben. Welche Variante für Sie infrage kommt, hängt vom Befund und von Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Mehr dazu auf unserer Seite zu Keramikimplantaten.

Muss ich meine Medikamente vor dem Eingriff absetzen?

Bitte setzen Sie verordnete Medikamente niemals eigenmächtig ab. Wenn eine Anpassung sinnvoll erscheint, stimmen wir das mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt ab.

Wie lange dauert die Behandlung insgesamt?

Das ist individuell sehr verschieden und hängt unter anderem davon ab, ob ein Knochenaufbau nötig ist. Einen realistischen Zeitrahmen nennen wir Ihnen nach der Diagnostik.

Beratungstermin vereinbaren

Sie leben mit einer chronischen Erkrankung und möchten wissen, ob metallfreie Implantate für Sie infrage kommen? Sprechen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen. Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Kontaktseite. Mehr über unseren Behandlungsansatz lesen Sie unter biologische Zahnheilkunde.

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